Die «Kleine Rote» als temporärer Wegbegleiter
Die «Kleine Rote» als temporärer Wegbegleiter

Rhätische Bahn – die Kehrtunnels in Richtung Cavadürli


Die RhB-Strecke zwischen Klosters und Davos ist dank den zwei Kehrtunnels, dem Klosters- und dem Cavadürli-Kehrtunnel, besonders interessant. Der 388 Meter lange Klosters-Kehrtunnel wurde 1930, nachdem der Bahnhof Klosters von einem Kopfbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof umgebaut worden war, in Betrieb genommen. Wenn die RhB durch den Klosters-Kehrtunnel fährt, wendet sie sich in einem 45°-Winkel nach Westen. Kurz darauf folgt der nächste Kehrtunnel, der Cavadürli-Kehrtunnel. In diesem 334 Meter langen Tunnel dreht sich das Trassee erneut, diesmal in die entgegengesetzte Richtung, nach Osten. Dank diesen beiden Tunnels befindet man sich im Cavadürli schon 160 Höhenmeter über Klosters. Da der Klosters-Kehrtunnel mit einem Kurvenradius von 125 Meter durch die Gotschna- Rutschmasse führt, musste er von 2010 bis 2013 saniert werden. Die Gotschna Rutschmasse bewegt sich mit ca. 10 mm pro Jahr talwärts Richtung Landquart.

 

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